Archive von Kategorie ‘Lesefutter’

100 Dinge oder vom Glück des Ausmistens

Wenn man das so liest – 100 Dinge – klingt das erstmal viel, oder? Tja, aber wenn es um die eigenen Sachen geht, bekommt man sie schnell zusammen. Und zwar schneller, als du denkst. Einfach so bin ich jetzt nicht auf den Titel von diesem Blogpost gekommen! Dieses Mal hat mich ein Buch dazu gebracht. Beim Schlendern in der Buchhandlung (ja, ich kaufe auch mal offline Bücher, so wie früher ;) ) fiel mir der Titel “Das kleine große Glück” auf und nach dem Lesen der Zusammenfassung war klar, dass ich gleich mit diesem Buch in der Hand zur Kasse gehen werden. Was mich zu diesem Kauf brachte? Es war die Frage: “Wenn du 100 Dinge behalten könntest, was wären diese?”

Das kleine große Glück - 100 Dinge

So viele Dinge

Als ich mir diese Frage stellte, musste ich erstmal kräftig nachdenken. Und dann wird es richtig schwierig. Ich habe darauf auch noch keine finale Antwort. Aber die blieb mir das Buch auch bis zum Schluß schuldig – denn schließlich gibt es wichtigere “Dinge” als Dinge.

Nun aber von Anfang an! Gina steht vor den Scherben ihrer Ehe und ein Neuanfang steht ihr ins Haus. Haus ist das richtige Stichwort, denn aus diesem zieht sie aus und nimmt sich eine Wohnung für sich. Ihre alten Sachen sind alle schon wunderbar verpackt und der Umzug verläuft ohne Probleme. Na ja, vielleicht nicht so ganz. Da eine Wohnung kein Haus ist, ist das mit dem Platz so eine Sache und auf einmal sieht Gina nur noch volle Kartons um sich, die ihr aber ihre schöne neue Wohnung versperren. Und was macht man, um sich Platz zu schaffen? Ausmisten ist das Schlagwort! Und so fasst Gina den Plan, nur noch 100 Dinge zu behalten und den Rest wegzugeben.

Ein toller Plan – fehlt nur noch die Umsetzung. Ein Karton nach dem anderen bringt auch eine kleine Reise in die Vergangenheit und zeigt, wie dieses Ding zu Gina kam. Sie lässt uns teilhaben, wie ihre Geschichte entstanden ist, was sie erlebt hat und erinnert uns auch oft an kleine Momente, die wir alle schon mal erlebt haben. Und da das Leben nun mal nicht einfach so unserem Plan sondern seinem eigenen folgt, schafft Gina sich zwar Freiraum in ihrer Wohnung, aber in ihrem Leben bekommen andere “Dinge” auf einmal einen Platz. Ist es nicht auch viel schöner, unvergesslichen Momenten dafür einen Raum zu schenken?

Ausmisten tut gut

Das Buch ist auf jeden Fall etwas für die kleine Romantikerin in mir und lässt mein Herz hüpfen. Es ist schneller weggelesen als gedacht. Aber selbst danach hat mich der Gedanke ans Ausmisten und Aufräumen nicht losgelassen. Bei jeden Umzug von mir ist dabei immer einiges zusammengekommen. Aber wenn es mich zwischendurch packt, passiert es auch mal eben so, dass ich dann auf Hochtouren durch die Wohnung laufe, weil ich mich verändert habe und nun von Dingen trennen möchte. Es tut so gut, einfach mal wieder mehr Platz zu schaffen. Danach fühle ich mich gleich nochmal viel wohler in meiner Wohnung, so erleichtert! Aber keine Sorge, ich schmeiße nicht einfach so alles weg. Die Sachen kommen bei denen an, die mit weniger als ich auskommen müssen. Einfach mal Gutes tun!

Marie Kondo - Magic CleaningAber richtig mal aufräumen und sich nur noch mit Dingen umgeben, die einen glücklich machen, scheint gerade ein großes Thema zu sein. Nicht umsonst wird gerade ein anderes Buch wie verrückt verkauft. Die Rede ist von Magic Cleaning* von Marie Kondo! Ich habe aber nicht einfach so davon erfahren, sondern meine beste Freundin hat sogar ihr Haus danach auf den Kopf gestellt. Und zwar richtig! Als ich die Vorher-Nachher-Bilder gesehen habe, war ich sprachlos – was für ein Unterschied! Davon angesteckt, habe ich ich mich ein paar Tage später in meiner Wohnung mal das Bücherregal genauer unter die Lupe genommen. Einige Bücher sind inzwischen schon in anderen Händen. :) Aber weil mich doch der Ehrgeiz und die Neugier gepackt haben, habe ich mir das Buch auch bestellt. Nun liegt es vor mir und wartet nur darauf, dass es zum Einsatz kommt.

Wie gut, dass der Herbst nun so gut wie da ist. Einfach die perfekte Jahreszeit für so eine Aktion!

In meinem Umkreis wird bereits schon kräftig ausgemistet. Und damit meine ich nicht nur den Kleiderschrank. Warum sollte man sich auch mit “Dingen” umgeben, die einen nur Zeit und Energie rauben. Sie sind es einfach nicht wer! Manchmal dauert es, bis man das erkennt – aber besser spät als nie. Ich bin jetzt schon so gespannt, was alles zusammenkommen wird, was ich dabei alles an Dingen entdecken und wie ich mich danach fühlen werde.

Und, wann hast du dich das letzte Mal mit den Dingen beschäftigt, die dich umgeben?

Tanja - Personality meets Style

 

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Salt & Silver: Reisen, Surfen, Kochen

Eigentlich war ja mein Plan, nach dem Wochenende etwas Neues gebloggt zu haben! Das seht ihr gerade an diesem Post, dass der Plan schon mal aufgegangen ist. Aber eigentlich hatte ich ein anderes Thema im Kopf. Tja, aber wie war das mit den Plänen? :) Dafür habe ich zum einem schon mal den Gewinn für ein kommendes Gewinnspiel nach Hause gegangen und noch etwas ganz Besonders in der Tasche:

Das langersehnte Kochbuch von Salt & Silver! Endlich halte ich es in den Händen – noch bevor es nächste Woche in den Buchläden ist. Aber das Beste ist: Es ist persönlich signiert. :)

Salt & Silver: Reisen, Surfen, Kochen

Salt & Silver: Darum geht es!

Salt & Silver: Für mich! :)

 

Die beiden können nicht nur kochen, sie sind auch nur sehr sympathisch, können surfen und sind kreativ! Und jetzt haben sie auch noch eine Bar! Aber lest selbst, was passiert, wenn ein Kameramann und ein Art Director sich aufmachen, um eine große Reise anzutreten – mit dem Ziel, lokales Soulfood zu entdecken, die besten Wellen zu reiten und das alles in ein Buch zu packen! Bei dieser Kombi war mir sofort klar, dass dieses Buch in meiner SoulfoodKitchen nicht fehlen darf!

Ich bin jetzt schon total begeistert! Alleine schon die ersten Seiten klangen so gut, dass ich am liebsten gleich am Herd selbst losgelegt hätte. Natürlich geben die Reiseanekdoten dem Ganzen nochmals richtig die “Würze”! :) Da schlägt mein Reiseherz auch gleich höher und ich könnte glatt auch die Koffer packen! Vor allem packt es mich immer wieder, wenn ich lese, dass jemand die Komfortzone verlässt und sich aufmacht, die Welt zu entdecken. Egal in welchem Umfang! Der Mut, für das Verlassens des Gewohnten, wird immer großzügig belohnt – so als würde man dafür schon mal Pluspunkte beim Reisekarma bekommen. Auch wenn ich dieses Jahr keine große Reise mehr machen kann, freue ich mich schon darauf, nächstes Jahr wieder in den Flieger zu steigen und mich auf ein Abenteuer einzulassen. Ach ja, ich schwelge schon wieder in Reiseerinnerungen..

Aber nun zurück zu den Beiden – Salt & Silver! Leider bin ich gestern nicht in den Genuss ihres Essens gekommen, aber ich hoffe, dass sich das beim nächsten Besuch im Kleines Phi in Hamburg ändert. Immerhin hatte ich aber noch kurz die Chance zu fragen, woher denn der Name kam. Als ich die Erklärung hörte, war es eigentlich logisch:

Salt für das Salz in der Küche und Silver für die Küchengeräte (vor allem Messer), die man verwendet!

 

Anstatt noch weitere Worte über das Buch zu verlieren, kann ich es auch nur wärmstens empfehlen und ich werde jetzt wieder weiter in die Seiten darin abtauchen.

Tanja - Personality meets Style

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Das Jahr, in dem ich dich traf

Oh je, da schaue ich auf den Kalender und sehe, dass ich schon wochenlang nichts mehr auf meinen Blog geschrieben habe. Dabei ist mein Kopf ja immer voll mit Ideen. Dann wird es jetzt Zeit, dass ich das ändere. Wie gut, dass ich gerade ein tolles Buch gelesen habe, von dem ich euch erzählen muss. Denn je  mehr ich in dem Buch gelesen hatte, wurde mir klar und ich war erstaunt darüber, wieviel die gelesenen Zeilen auch mit mir zu tun haben.

Aber nun zum Buch!

Cecilia Ahern neuestes Werk

Ich gebe zu, auch ich gehöre zu den Frauen, die die Bücher von Cecilia Ahern verschlingen. Sobald ich von einem neuen Buch erfahre, ist mein Name bestimmt auf der Liste mit den Vorbestellungen. So auch bei diesem Buch. Ich hatte schon fast vergessen, dass ich das Buch “Das Jahr, in dem ich dich traf” vorbestellt hatte, als es dann mit der Post eintrudelte. Aber die Freude war natürlich wieder groß – wieder unendliche viele Seiten voller Worte, bei denen ich die Zeit vergesse. Natürlich denkt man erstmal, wenn man den Titel liest, dass es um eine große Lovestory geht – auch als ich gelesen hatte, dass sich zwei unterschiedliche Menschen begegnen. Tja, aber irgendwie lag ich daneben. Ich glaube, ich habe einfach zuviele Hollywood-Romanzen geschaut. :)

Cecilia Ahern - Das Jahr, in dem ich dich trafDie beiden Hauptdarsteller Jasmine und Matt könnten unterschiedlicher nicht sein. Wären sie nicht Nachbarn, wären sich sich wahrscheinlich nie begegnet. Aber wie es ja so ist, manche Menschen treten ja nicht ohne Grund in unser Leben – denn schließlich gibt es noch eine Menge zu lernen. Vor allem voneinander! Manches davon zeigt sich erst im Laufe der Zeit.

So auch bei Jasmine und Matt. Ihre Geschichte umfasst ein ganzes Jahr. Ein Jahr kann lang sein. Man hat viel Zeit zum nachdenken – und das leider nicht freiwillig. Bei Jasmine beginnt alles, als sie für ein Jahr von ihrem Geschäftspartner freigestellt wird. Manche würden sagen, “toll, ein Jahr lang Urlaub”, aber so ist es leider nicht. Es bedeutet auch, in der Zeit kann sie keinen anderen Job annehmen. Arbeit ist ja sonst auch immer ein prim Mittel, um sich vor etwas zu verkriechen und sich abzulenken. Für Sie hieß es nun, sich mit sich selbst auseinandersetzen.

Aber damit ist Jasmine nicht allein. Es gibt ja noch Matt, ihren unliebsamen Nachbarn, mit dem sie am liebsten nichts zu tun haben möchte. Tja, aber als Nachbarin kriegt sie mehr mit, als sie möchte. Genau das, was man unbedingt NICHT möchte, passiert dann doch. Die beiden haben immer mehr Berührungspunkte und lernen darüber viel über und von dem anderen. Eine Verbindung, die beiden gut tut, aber keiner erstmal wahrhaben will. Wie es so ja im Leben erstmal ist! Denn wer möchte schon von jemand anderen den Spiegel vor das Gesicht gehalten bekommen? Genau wie Jasmine möchte ich dann immer lieber davon rennen, weil ich weiß, dass es jetzt unbequem wird. Aber es bringt einen selbst ja auch weiter. Die Erfahrung hat sicherlich schon jeder von uns gemacht. :)

Am liebsten hat Jasmine alles unter Kontrolle. Aber wie wir wissen, hat das Leben nun mal seinen eigenen Plan. Daher muss Jasmine auch lernen loszulassen und zu vertrauen. Ein Lernprozess, der es in sich hat. Ihre Familie, vor allem ihre Schwester Heather, die das Down-Syndrom hat, hilft ihr dabei – als sie es dann zulässt. Tja, und bei Matt gibt es viele Scherben, die zu kitten sind. Dafür muss er den Dingen bei klarem Kopf begegnen, denn er ertränkt sie gerne in Alkohol. Sein Fluchtort eben!

Dieses eine Jahr, in dem sich beide kennenlernen – ein Jahr voller Ereignisse – bringt Veränderungen mit sich, mit denen beide nicht gerechnet haben: Eine volle Ladung Ehrlichkeit, raus aus der Komfortzone, Familienbande und Gefühlsausbrüche. Die Liebe, ja die Liebe, sie bekommt auch einen Platz – aber nicht wie in Hollywood. Sie sucht sich in dem Buch einfach ihren eigenen Weg. So, wie immer. :)

Cecilia Ahern – Das Jahr, in dem ich dich traf: Die letzte SeiteAuch wenn man eigentlich das Ende nicht verraten soll, möchte ich euch die letzte Passage des Buches zeigen: Sie ist nämlich auch ein Anfang! Denn jetzt ist Frühling und wir werden bald viele Schmetterlinge zu sehen bekommen.

In vielen Dingen in diesem Buch habe ich mich selbst erkannt, darüber gelacht und manchmal war ich überrascht – vor allem, wenn man Personen aus der Vergangenheit wiedertrifft, und sie dich an Dinge erinnern, die ich schon vergessen oder erfolgreich verdrängt hatte. Ja, auch ich bin ein kleiner (na gut, ein ehemaliger Kollege würde sagen ein großer) Kontrollfreak. Dabei ist es eine Erleichterung, wenn man einfach mal dem Leben vertraut, aber es ist mit einer der schwersten Challenges für mich.

Endlich Frühling!Ich habe letztes Jahr den Sprung heraus aus der Komfortzone gewagt. Manchmal hadere ich damit, aber ich bin auch mit vielen belohnt worden. Dabei habe ich auch viel über mich gelernt.

Wer weiß, wo meine Reise noch hingeht?
Jetzt genieße ich erstmal den Frühling in vollen Zügen!

Tanja - Personality meets Style

P.s: Damit ihr auch in den Lesegenuss kommt, einfach zu dem  Buchhändler eures Vertrauens gehen oder bestellt das Buch online z.B. bei Amazon*.

 

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Der Liebster Award: And the nominees are…

LiebsterAward_logoVor ein paar Wochen bin ich von Maria von selbermacherin.at nominiert worden. Da habe ich mich natürlich gefreut, als ich das gehört habe, aber wofür? Der Liebster Award ist nicht der nächste Oscar unter den Bloggern – nein, sondern hier geht es um eine Art Kennlernspiel, um Blogs, die man gerne verfolgt, noch neu sind oder neuentdeckt hat, seinem Publikum zu zeigen. Bis zu meiner Nominierung kannte ich das Spiel gar nicht. Dabei beantwortet der Nominierte 11 Fragen, wählt neue Blogger aus und stellt ihnen auch 11 Fragen. Es ist eine schöne Idee, so seinen Lesern etwas mehr über sich zu erzählen. Und definitiv angenehmer, als sich Eiswasser über den Kopf zu kippen. :)

Aber nun bin ich an der Reihe – schließlich haben die Fragen lange genug auf mich gewartet. Los geht’s!

11 Fragen – meine Antworten

1. Wie kam es dazu, dass du mit dem Selbermachen begonnen hast?

Das hat vor ein paar Jahren angefangen. Als ich zum ersten Mal einen Nähkurs gemacht habe, hat mich einfach das Selbermach-Fieber gepackt hat. Es ist einfach toll zu sehen, wie die Dinge Form annehmen und man dann sein eigenes kreatives Werk in den Händen halten kann. Vor allem genieße ich es, dabei die Zeit zu vergessen. Eine bessere Entspannung gibt es für mich nicht – das gilt fürs Nähen, Gestalten genauso wie fürs Backen. :)

2. Was würdest du ändern, wenn du die Uhr zurückdrehen könntest?

Wenn ich an der Uhr drehen könnte, hätte ich mich schon viel früher meinen kreativen Hobbys mehr Zeit geschenkt, aber ich hätte mich vor allem auch viel mehr mit der Frage auseinandergesetzt, was mich glücklich macht. Auch hätte ich mich noch viel früher daran gemacht, mehr Plätze auf der Welt zu entdecken. Von jeder Reise bringe ich soviel für mich selbst mit.

3. Ein Tag am Meer, oder lieber in der Stadt?

Als Küstenkind sage ich natürlich am Meer – aber da ich in Hamburg („der schönsten Stadt der Welt“) lebe, liebe ich auch das Stadtleben. Wie schön, dass ich beides haben kann. :) Ich liebe es, einfach ans Meer zu fahren, aufs Wasser zu schauen und den Kopf freizubekommen. Das beste Soulfood für mich – neben meinen Freunden.

4. Warum hast du einen Blog?

Um meiner Individualität Ausdruck zu verleihen! Ich hatte schon immer viele Ideen im Kopf und es wurde Zeit, ihnen auch mal einen Raum zu geben. Denn durch die Arbeit sind diese oft nicht zu kurz gekommen. Kreativität macht sich nun mal irgendwann bemerkbar und möchte nicht ignoriert werden. Und da mein Herz auch für die digitale Welt schlägt, ist ein Blog die perfekte Kombination für mich. Natürlich hoffe ich auch, dass meine Leser merken, dass ich immer mit vollem Herzblut dabei bin.

5. Zeige uns ein Foto von deinen kreativsten Stücken!

Liebe Glaube Hoffnung


Geburtstagskuchen einmal anders verpackt

 

All Eyes On Me

Das sind nur ein paar. Weitere kreative Stücke findet ihr hier.


Sommerkleid-Selfie

 

 

6.  Verrate uns deinen Lieblingsspruch/Zitat!

“Life is what happens while you are busy making other plans.”

Denn so ist es: Das Leben hat seinen eigenen Plan, und das ist gut so. Wenn immer alles so gekommen wäre, wie ich es geplant hätte, wer weiß, wo ich heute wäre. Vielleicht nicht in Hamburg, vielleicht hätte ich weniger Sprünge ins kalte Wasser gewagt – keine Ahnung. Aber ich bin froh und dankbar dafür, dass öfters die volle Ladung Leben erwischt, denn daran wachse ich.

7. Was ist deine schlimmste Eigenschaft?

Mein Perfektionismus – damit kann ich mich und andere in den Wahnsinn treiben. Manchmal wäre es einfach gut, sich mit dem Ergebnis zufrieden zu geben, anstatt immer noch mehr anzustreben. Das würde sicherlich auch meinen Nerven guttun. Aber das gehört eben auch zu einem Lernprozess. ;)

8. Lieber Wein oder Bier?

Tja, das kommt ein bisschen darauf an, wozu. Zu einem guten Essen bevorzuge ich Wein. Aber im Sommer zum Grillen ist die Tendenz eher zum Bierchen.

9. Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich….

Meine Leidenschaften zu meinem Beruf machen, noch mehr reisen, meine Ideen in die Tat umsetzen – mir würde sicherlich mit der Zeit noch mehr dazu einfach einfallen. Bei einigen Dingen fehlt das Finanzielle. Aber wer weiß, was das Leben noch für mich bereithält! Manchmal geht etwas schneller als gedacht.

10. Wie viel Zeit hast du für dein Hobby?

Das kommt immer darauf an, was gerade los ist. Aber generell versuche ich immer, die Idee, die ich im Kopf habe, schnell in die Tat umzusetzen. Das gelingt mir mal mehr mal weniger. So kann es eben auch mal vorkommen, dass ich sonntags im Pyjama anfange zu backen.

11. Was macht dich zum Unikat?

Als ich als erstes diese Frage gelesen habe, musste ich erstmal überlegen. Komisch, oder? Wenn es darum geht, warum eine Freundin ein Unikat ist, könnte ich es sofort beantworten. Bei sich selber braucht man erstmal etwas. Aber generell gilt bei mir der Satz: “Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, mache ich es!” Also, wenn mich etwas packt, gibt es eben kein Halten mehr. Aber genauso ist es, wenn mich ein Thema interessiert. Dann recherchiere ich so lange oder frage mich rum, bis ich alles zusammenhabe.

Freunde sagen aber auch über mich, dass ich eben auch über einen großen Kampfgeist verfüge und sehr zäh den Problemen im Leben gegenüberstehe, mich davon nicht unterkriegen lasse. :)

Tanja fragt: Die Nominierungen und 11 Fragen

  1. Welche Vision verfolgst du mit deinem Blog?
  2. Was macht dir besonders Spaß bei der Arbeit an deinem Blog?
  3. Es geht um dich: Wie beschreibst du dich selbst? Wer bist du wirklich? Was sollte man über dich wissen?
  4. Was macht dich im Leben glücklich und zufrieden?
  5. Die gute Fee schenkt dir drei Wünsche. Was darf es sein?
  6. Wie motivierst du dich, wenn etwas mal nicht klappt?
  7. Welcher Person müsstest du ein großes Danke aussprechen, aber hast es nie getan?
  8. Was willst du noch erleben?
  9. Was treibt dich an, das zu tun, was du tust?
  10. Gibt es etwas, was du bereust?
  11. Wohin möchtest du einmal reisen?

…and the nominees are:

Dafür habe ich Blogs ausgesucht, die mir vor kurzem neu aufgefallen sind und noch weiter entdeckt werden sollten.

Tina’s Tausendsschön

Soulsister meets Friends

Pimimi – Frau B’s bunte Küche

Herzideen

Das Küchengeflüster

 

Und hier nochmal eine kurze Erklärung zu dem Spiel:

11 Fragen im Blog beantworten, 11 neue Fragen formulieren und andere Blogger, dessen Blogs du magst, nominieren und ihnen Bescheid geben.

Na, dann mal los – ich bin gespannt, was es von den anderen so zu lesen gibt. Es ist auf jeden Fall eine schöne Art, etwas von sich zu erzählen.

Tanja - Personality meets Style

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Das Leben hat seinen eigenen Plan!

Das Leben hat seinen eigenen Plan: Deine Zeit für deine TräumeJa, wie oft habe ich das schon feststellen müssen! Da nehme ich mir dieses und jenes fest vor, lege voller Tatendrang los und dann kommt alles anders, als geplant bzw. als gedacht. John Lennon hat uns das sogar schon gesungen:

“Life is what happens while you are busy making other plans.”

Aber trotzdem plant man ja doch wieder so einiges, besonders so zum Jahresanfang, wenn es um die guten Vorsätze geht. Seit ein paar Jahren setze ich mich immer wieder hin und skizziere mir meine Wünsche, Träume und Ziele mit vielen Farben und Symbole. Es bekommt dadurch etwas Lebendiges und das ist viel schöner, als eine Liste mit Aufzählungen runterzuschreiben. Dieses Mini-Vision-Board für das neue Jahr trage ich dann – meist im Portemonnaie oder so – bei mir, damit ich immer wieder darauf schaue und mich daran erinnere, was ich mir doch so alles vorgenommen habe. Vor allem eins (was ich schon beim letzten #DMW-Treffen verkündete):

Ganz viel glücklich sein!

Und zwischen den ganzen Wünsche, Träumen und Ziele das Leben genießen und sich auf Überraschungen einlassen. Denn die Zeit, die ich jetzt dafür habe, kommt nicht wieder! Sie passieren nämlich zwischen den kleinen Zeichnungen und außerhalb des Blattes. Vielleicht könnte man auch sagen, das ist meine eigene kleine (machbare?) Bucket List für ein Jahr.

Hätte ich die Listen aus den anderen Jahren aufgehoben, hätte ich vielleicht gesehen, dass da noch andere offene Ziele, Wünsche und Träume sind. Besonders die letzten beiden haben die Angewohnheit, irgendwann wieder aufzutauchen – einfach so, ohne Vorwahrnung und Ankündigung. Sie erwischen uns meist kalt! Dabei hatten wir es doch gerade so gemütlich in unser Komfortzone gemacht. Gewisse Dinge einfach at acta gelegt und uns auch manchmal das schön geredet, wie es gerade war. Vielleicht auch dann, wenn unser Bauchgefühl uns eigentlich was anderes zu vermitteln versuchte. Aber manchmal stehen die “Ohren” so auf Durchzug. :)

Es ist zwar schon etwas länger her, dass ich es gelesen habe, aber es passt wie die Faust aufs Auge zum Thema.

Morgen kommt ein neuer Himmel

Brett geht es da genauso wie uns. Das Leben zeigt sich soweit für sie von einer ganz angenehmen Seite: Sie hat einen Freund, arbeitet in der Firma ihrer Mutter Elizabeth und hat dazu noch eine schicke Wohnung. Nicht schlecht, oder? Tja, wenn da nur nicht das Leben wäre. Mit 14 sah ihre Wunschliste irgendwie anders aus. Aber das ist für Brett mit 34 ganz weit weg. Bis ihre Mutter stirbt und sie an ihre Wünsche erinnert. Denn die Liste, die sie damals geschrieben und weggeworfen hatte, taucht im Testament ihrer Mutter auf. Und daran ist eine Bedingung geknüpft: Damit Brett ihren Erbteil erhält, muss sie die fehlenden Lebensziele auf dieser Liste innerhalb von 12 Monaten erfüllen.

Zusätzlich zu dem Verlust ihrer Mutter trifft sie diese Nachricht wie ein Schlag: So wird ihr Leben komplett verändert, auf den Kopf gestellt und dann nochmals alles durcheinander gewirbelt. Ihre Mutter muss wohl geahnt haben, dass Brett nicht das Leben lebt, was sie sich ürsprünglich erträumt hatte. Mutterinstinkte eben! Aber das ist noch nicht alles, was Elizabeth ihr hinterlassen hat. Denn sie wird Brett bei dem Erreichen ihrer Ziele in den Briefen, die sie dazu bei einem Anwalt hinterlegt hat, bei.

Oft ist Brett kurz davor, einfach alles hinzuschmeißen, verteufelt die Liste und und greift auch mal nach der vom Verstand her richtig erscheinenden Option. Denn schließlich passt es gerade zur Erreichnung des Ziels, aber wenn es sich nicht richtig anfühlt, dann kommt da noch etwas anderes. Auch wenn es noch nicht offensichtlich ist bzw. sich zeigt! An manchen Tagen möchte sich Brett auch nur verkriechen und von der Welt da draußen nichts mehr wissen, weil es so hoffnunfslos aussieht. Aber wie sagte ihre Mutter Elizabeth schon immmer: “Morgen kommt ein neuer Himmel.”

Wie wahr: Ein neuer Tag voller neuer Möglichkeiten! Ich habe den Roman kaum aus der Hand gelegt, weil ich auch unbedingt wissen wollte, wie Bretts Lebensziele Wirklichkeit werden. Manchmal ist es eben notwendig, dass uns ein Wink des Schicksals wieder daran erinnert, was wir wirklich mal wollten. Auf jeden Fall haben mich die Zeilen aus dem Roman mich motiviert, wieder mehr an meine Träume zu glauben und sie zu “jagen”. Denn manchmal erfüllen sie sich eben über Umwege oder einfach anders – anders als geplant! :)

Tanja - Personality meets Style

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