Du hast ein richtiges tolles Leben, oder?

Es ist einfach mein Leben!

Ich hatte ja versprochen, dass ich etwas von meinem letzten Wochenende in Bremerhaven mitbringe. Das war nicht irgendein Mitbringsel sondern ein gutes Gespräch mit einer Freundin. Lange Zeit hatten wir uns aus den Augen verloren und nun saßen wir saßen nach den ganzen Jahren zusammen bei einem Mädelsfrühstück! Fast wieder wie in alten Zeiten – ein besseres Soulfood gibt es einfach nicht!

Lebenswünsche

Wir hatten verschiedene Gesprächsthemen, aber vor allem ging es darum, wie unsere Leben so verlaufen sind und wo wir jetzt stehen. Haben sich unsere Wünsche erfüllt? Leben wir das Leben, von dem wir immer geträumt hatten?

Inzwischen hat meine Freundin die Familie, von der sie schon als Teenager geträumt hat. Es freut mich so für sie, dass sie nach allem, was sie erlebt hat, genau das bekommen hat, was sie sich so gewünscht hat. Zwar hätte sie gerne etwas anderes studiert, aber so weit entfernt davon ist sie beruflich nicht. Und außerdem: Wer weiß, was das Leben noch für sie bereithält. Alles ist möglich.

Als es dann darum ging, wie mein Leben so verlaufen ist und wie es gerade so bei mir läuft, meinte sie: “Du hast ein richtig tolles Leben, oder?” Da saß ich erstmal für einen Moment, und habe dann aus vollem Herzen “JA” geantwortet. Das alles, was ich gemacht habe oder gerade mache, hätte ich mit einer Familie nicht machen können. Und sie meinte noch, dass ich auch ja sogar noch eine Familie haben kann. Wow, das waren starke Worte! Damit hätte ich nie gerechnet! Wie oft verliert man doch aus den Augen, für das dankbar zu sein, was man hat und was man alles machen darf. Es tat so gut, das zu hören und auch zu fühlen, damit ich es ja nicht vergesse. Dieser Sommer hat es echt in sich!

Ich liebe es ja, ehrliche und lebensbejahende Gespräch zu führen. Und nach diesem weiß ich, dass sich die Wege von ihr und mir sich noch oft kreuzen werden. Schön, eine Freundin wiedergefunden zu haben bzw. sie hat mich wiedergefunden! :)

Herzensprojekte

Gerade bin ich dabei, mein Projekt Wardrobe Warrior in die Tat umzusetzen. Damit geht ein langgehegter Traum in Erfüllung, den ich schon längst vergessen und in einer Ecke vergraben hatte. Durch mein derzeitiges Coaching im Business Brilliance Summercamp als auch ein Gespräch mit meiner Freundin, in der es darum ging, mit ihr zusammen einkaufen zu gehen und ihren Stil zu finden, kam der Traum wieder zurück.

Es gibt noch einiges zu tun, aber es nimmt langsam Form an! Endlich verwirkliche ich eine meiner Ideen, die so lange darauf gewartet hat. Der Blogname hier hatte damals damit etwas zu tun. Aber das erkläre ich dann noch einmal genauer, in einem anderen Blogpost – keine Sorge. :) Was mich aber sprachlos machte, war, dass sich auf einmal der Kreis schließt und ich endlich auf dem Weg, auf dem ich immer sein wollte. Es ist so spannend zu sehen, was daraus wird und ganz ehrlich: SOMETHING AWESOME IS GOING TO HAPPEN!

Besser kann es doch einfach nicht bei mir laufen und gut geht es mir auch noch! Einige Dinge werden sich jetzt noch regeln und ich bin mir sicher, dass sie so werden, wie ich es mir wünsche. Aber es tut mir jetzt schon einfach so gut, meinem Herzen zu folgen und meine Zeit in das Projekt stecken zu können, die es mit Energie und Freude füllen.

Manchmal ist es einfach notwendig, den Spiegel vor das Gesicht gehalten zu bekommen, damit man das alles nicht vergißt!
Ein hoch auf die Freundschaft und das Leben!

Vielen Dank, Kathrin!

Tanja - Personality meets Style

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Holi Festival: Lasst Farben regnen!

Mein letztes Wochenende stand ganz im Zeichen der Farben – denn es war Zeit für das Holi Festival in Hamburg! “Feel your colour” war das Motto und im wahrsten Sinne des Wortes habe ich das auch erlebt. Aber von Anfang! Schließlich ist eine gute Vorbereitung ja die halbe Miete. Und das war sie wirklich, wie sich nachher herausstellte.

Holi Festival – aber nur mit Vorbereitung

Ich hätte es vorher nicht gedacht, aber so ein paar Dinge sollte man davor berücksichtigen. Einfach nur weiße Kleidung kaufen reicht anscheinend nicht. Dabei hatte ich ja vorher schon ganz gut eingekauft und hatte mir auch ein paar farbige Accessoires zugelegt. Sogar etwas zum glänzen – mit Flash-Tattoos! Let it shine!

Holi Festival: Vorbereitung ist alles

Na wie gut, dass ich vorher noch eine Friseurin getroffen habe, die das Ganze mit hochblondierten Haaren überstanden hatte. Denn die ganze Zeit mit einer Duschhaube durch die Gegend zu laufen, kann ja auch keine Lösung sein.

Also, hier ihre Must-Haves für das Holi Festival:

  • Haare einölen, aber es geht aber auch Haarkur oder -spülung auftragen. Ihr Tipp: Kokosöl-Haarwachs!
  • Tuch mitnehmen oder Mundschutz besorgen
  • Flasche Wasser immer dabei haben bzw. genug trinken

Mit diesen Tipps und einer halben Stunde vor dem Spiegel war ich dann gerüstet, um zu sagen: Lasst die Farben auf mich regnen!

 

Einfach anders als gedacht

Eigentlich war geplant, dass ich zusammen mit mehreren, die sich online verabredet haben, beim Holi Festival feiern werde. Tja, aber manchmal kommt es anders als geplant. Und somit stand ich erstmal alleine da, denn es kam einfach keiner zum Treffpunkt. Aber das Festival wollte ich mir ja auch nicht entgehen lassen. Erst hatte ich die ganzen Vorbereitungen getroffen und außerdem wollte ich es ja einmal auch erlebt habe. “Hallo Bucket List” würde ich sagen! Also bin ich dann einfach mal losgegangen – einfach den weißen T-Shirts hinterher. Das war das sichere Zeichen, dass diese Leute auch dorthin wollen. Was gibt es für ein besseres Erkennungszeichen! ;)

Aber an dem Tag stand das Universum auf meiner Seite und dachte sich, so alleine können wir Tanja aber nicht dort hingehen lassen. Also schicken wir mal jemanden vorbei! Gesagt, getan – und schon darf ich meine Weggefährten, die in die gleiche Richtungen irrten wie ich. Da wir uns alle auf Anhieb verstanden, boten sie mir an, dass mich gerne ihnen anschließen darf.

Was für ein Glück! Und auf einmal war ich wieder 25, denn die drei waren irgenwie Anfang, Mitte 20 und es machte überhaupt keinen Unterschied. Für den Tag passte es einfach! Alles war voller Leichtigkeit, die Woche voller Arbeit hatten wir hinter uns gelassen, nichts anderes war wichtig und wir haben einfach in den Farben zusammen getanzt. Stundenlang! Herrlich! Selbst die Hüpfburg war vor uns nicht sicher. :)

Holi Festival: Das Ergebnis nach dem ersten Farbwurf

 

Busfahren einmal anders

Aber irgendwann geht auch das schönste Fest zu Ende. Also hieß es dann, so zurückzufahren, wie ich zum Holi Festival hingefahren war – mit dem Bus! Da ja nicht nur ich farbenfroh durch die Gegend lief, fiel ich im Bus nicht so auf. Aber wir alle waren definitiv für die anderen Fahrgäste ein Hingucker. Und auf dem Weg nach Hause wurde ich auch immer wieder anschaut und angelächelt. Ich weiß gar nicht, warum! :)

Holi Festival: Der farbige Abschluss

Auf jeden Fall tat es gut, einen Tag lang wieder die Seele baumeln zu lassen, etwas anderes zu machen und neue Eindrücke zu sammeln. Ob ich es nochmal mitmache? Keine Ahnung! Aber das Indien bestimmt! Mit der richtigen Vorbereitung geht ja alles. Auf jeden Fall kommt es auf meine Bucket List. Da ist ja auch noch etwas Platz!

Die Tipps von der Friseurin waren Gold wert und meine Haare haben alles unbeschadet überlebt. Falls du dir Gedanken um deine Kleidung machst: Entweder kaufst du dir etwas, was du danach nie wieder anziehen möchtest, oder du machst es wie ein Arbeitskollege von mir und holst dir den speziellen Fleckenentferner in der pinken Dose. Der rettet alles!

Die Dusche danach war definitiv ein Highlight! Endlich wieder die ganze Farbe von der Haut und aus den Haaren zu waschen – tat das gut! Und alles ging raus. Danach fühlte ich mich so wohl, wie schon lange nicht mehr, da ich so einen tollen Tag mit tollen Leuten hatte.

Der Blick von oben

Das Ganze war natürlich ein Farbspiel sondergleichen. Wenn man von oben drauf schaut – das Hamburger Abendblatt hat das schön eingefangen –, war es ein wahres Feuerwerk an Farben – und ich war mittendrin. Aber es sieht einfach nur toll aus!

Aber auch dieser Gott – oder soll ich sagen Götter – hatte einen guten Ausblick.

Holi Festival: Die Götter, die ich rief

 

Wenn du Chance hast, es einmal zu erleben, mach es einfach mit! Es ist definitv etwas Tolles für deine Sammlung an unvergesslichen Momenten. Davon kann man ja nie genug haben. Diese Sammlung sollte man bei jeder Chance immer wieder erweitern, denn das ist, was zählt.

Holi Festival: Love is everywhereMal sehen, welches Event als nächstes auf mich wartet. Der Sommer ist noch nicht vorbei! :)

Feel your colour – Love is everywhere!

Tanja - Personality meets Style

 

 

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Gregor, du bist mein Held!

Nun ist es schon zwei Wochen her und ich schwelge immer noch in seiner Musik. Ein ganz besonderer Ohrenschmaus, der nicht nur mit seiner Musik unsere Ohren sondern vor allem unsere Herzen berührt. Von wem die Rede ist? Gregor Meyle! Mehr brauche ich da eigentlich gar nicht mehr sagen, aber ich tue es trotzdem! :)

Live und in Farbe

Natürlich habe ich seine Musik bewusster wahrgenommen, als ich ihn wieder im Fernsehen gesehen habe und schon dort wieder seiner Stimme lauschte. Ach so schön und die Texte – die können nur ins Herz treffen und die Seele schwingen lassen. Vor allem passiert das, wenn man Gregor Meyle live erleben darf. Und ja, das durfte ich! Mit dem Ticket in der Hand ging es los. Und was soll ich sagen: Definitiv eines meiner Sommer-Highlights 2015!

Gregor Meyle: Mein Ticket für mein Sommerhighlight

Ich stand perfekt in der Mitte, so richtig mittendrin in der Menge, vor der Bühne und konnte die Musik so richtig genießen. Eigentlich war ich sogar mit ein paar Leute dort für das Konzert verabredet, aber leider haben wir uns nicht gefunden. Aber trotzdem war ich umrundet von sympathischen Leuten, dass ich auch so das Konzert von Gregor Meyle genießen konnte. Es war eine so schöne Stimmung im Stadtpark mit Sonne, Musik und Gregors ganz großem Unterhaltungsfaktor. Vor allem aber finde ich ihn jetzt noch sympathischer als vorher, weil er sich einfach treu geblieben ist. Es ist so schön zu sehen, wie sich jemand über seinen Erfolg freuen kann und es zu schätzen weiß, was ihm alles Gutes widerfahren ist. Schließlich war es bei ihm nicht immer so. Aber ich bin davon überzeugt, der Erfolgstopf ist über dem Richtigen ausgeschüttet worden! Gregor Meyle hat es ganz einfach verdient, dass seine Texte gehört werden und er damit seine Fans erreichen und berühren kann.

Gerade beim Schreiben merkte ich, dass das alles gar nicht so einfach in Worte zu fassen ist. Falls du die Chance hast, ihn auch einmal live zu erleben – geh hin! Du wirst es nicht bereuen. :) Und falls du noch mehr über meinen “Helden” lesen möchtest, bist du hier genau richtig.

Soulfood für die Ohren

Es gab drei Songs – “Ich glaub an dich”, “Niemand” und “Wunder” –  die mich besonders berührt haben, was aber daran liegt, das sie einfach aktuell zu mir passen und was alles herum um mich passiert. Die möchte ich dir natürlich nicht vorenthalten – denn die Zeilen haben es in sich.

Genug der vielen Worte, jetzt heißt es: Ohren auf, Gregor Meyle an und einfach davon tragen lassen!

 

“Ich glaub an dich”

An sich selbst glauben, ist nicht immer das Einfachste, auch wenn es das sein sollte. Da ist es doch schon, wenn man weiß, dass jemand anders das gerade für einen übernimmt.

 

“Niemand”

Du bist niemand der verliert und untergeht.
Es gibt niemand der dein Leben für dich lebt.

Auch wenn man erstmal komisch bei dem Titel guckt, anstatt um niemanden geht es aber um jemanden – Dich!

 

“Wunder (ein bisschen den Kopf dafür neigen ;) )”

…ich glaub fest an ein Wunder…

Das kann ja nie schaden, oder? :)

 

Und ich werde die Musik mit mir nehmen, wenn ich mich auf den Weg zur Insel mache. Norderney ruft! :)

Tanja - Personality meets Style

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Flieg hoch, flieg!

“There is freedom waiting for you,
On the breezes of the sky,
And you ask “What if I fall?”
Oh but my darling,
What if you fly?”

– e.h.

Ja, Fliegen ist etwas Schönes. Vor allem aber, wenn Ideen zum Fliegen kommen! Bevor ich mein neuestes Nähwerk in den Händen halten konnte, hat es etwas gedauert. Unfassbar, dass ich dafür den Stoff schon letztes Jahr gekauft hatte und bis vor einiger Zeit ihn einfach habe herumliegen lassen.

Ich wusste schon ganz genau, was daraus werden sollte: Ein Wohlfühl-Sweatshirt!

Aber nicht irgendeins – sondern meins, nach meinen Vorstellungen!

Die Vorlage dazu brachte mich auf die Idee. Das war nicht irgendeine – man wird es kaum glauben –, für das Schnittmuster hat ein Pyjamaoberteil den Anstoß gegeben. :) Tja, und so kam es, dass ich mir mein neues Sweatshirt schon im Kopf komplett ausmalte und ich da schon wusste, dass ich dem ganzen auch noch Flügel verleihen werde. Das Motiv hatte ich ja schon einmal verwendet – auf meinem Postkorb – und wurde dieses Mal zum Eyecatcher!

Also habe ich mich frei nach dem o.g. Motto ans Werk gemacht, ohne zu wissen, ob es was wird und es genauso wird, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber da gab es ja noch so ein Zitat, von wegen passende Zeit für eine Idee. Anscheinend hat mich das wohl begleitet und siehe da, es ist etwas Tolles daraus geworden! Immer, wenn etwas so geklappt hat, wie ich es mir vorher ausgemalt hatte, könnte ich immer vor Stolz platzen. :)

Natürlich musste ich das Ganze auch noch fotografieren. Wenn das man so einfach wäre! Also habe ich mal wieder das Stativ herausgeholt und die Fernbedienung für den Selbstauslöser. Schon etwas krampfig! Nächstes Mal hole ich mir eine Freundin dazu, dann geht das Ganze auch schneller von der Hand. Und vor allem, lasse ich das nächste Mal, wenn ich schon eine klare Vorstellung davon habe, was ich machen will, nicht wieder so viel Zeit verstreichen! Merke: Immer gleich ran ans Werk!

Lass sie fliegen

Aber nun genug der Worte! Darf ich vorstellen: Mein Wohlfühl-Sweatshirt zum “Fliegen”!

Auch wenn jetzt Sommer ist bzw. sein sollte, wird das mein Begleiter, was es mal etwas kühler um die Ecke kommen sollte. Und auf jeden Fall wird das mein Reisebegleiter für mein Wochenende auf Norderney, sozusagen mein Strand-/Abendbegleiter, falls mal eine kleine frische Brise um die Ecke kommen sollte.


Und passend zu dem Thema fällt mir noch eine Buchempfehlung ein, die mir mal eine Freundin gegeben hatte: “Fliegst du schon oder überlegst du noch: Frauen, die ihre Träume wahr machten!”

Vielleicht wäre das ja noch eine schöne kleine Reiselektüre, um wieder einmal die Gedanken schweifen zu lassen und sich inspirieren zu lassen.

Also, lasst uns fliegen!

Tanja - Personality meets Style

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Wo warst DU vor einem Jahr?

Letzte Woche saß ich abends mit tollen Frauen zusammen, die ich vorher gar nicht kannte! Aber wie sagt man so schön – es passte eben und sollte so sein. Wir haben uns nicht einfach so getroffen, denn der Grund dafür war der Vollmond. Keine Sorge, wir haben uns nicht in Werwölfe verhandelt. :) Aber es ging darum, Altes loszulassen und Neues willkommen zu heißen. Das mit dem Loslassen ist ja nicht mein größtes Talent, aber üben hilft bekanntlich! Da bei mir gerade sowieso wieder ein paar Sachen bei mir zusammenkamen, war das die passende Gelegenheit.

Während wir zusammensaßen, wurde uns die Frage gestellt: Wo warst du vor einem Jahr? Nicht nur örtlich, sondern es ging auch darum, was wir gemacht haben, wo wir persönlich standen. Sie traf mich unvorbereitet, aber sie ließ mich nicht mehr los. Wenn man so eine Frage stellt, bekommt man auf einmal Antworten, mit denen man nicht gerechnet hätte oder komplett ausgeblendet hat.

Eine Frage, die es in sich hat

Also, wo war ich nun vor einem Jahr? Nun ja, da war ich noch in Zürich, gekündigt hatte ich schon – auch meine Wohnung – aber sonst war noch nichts klar außer, dass ich nach Hamburg zurückgehe! Toller Plan, oder?!? Kein neuer Job in Aussicht, keine Wohnung! Aber ich war von meiner Entscheidung, mein bequemes Leben aufzugeben, um wieder in den Norden zu gehen, total überzeugt. Einfach dort hin zurückgehen, wo ich hingehöre. Genau das hat mir auch mein Gefühl bestätigt, als ich dann in Hamburg zu einem Jobinterview und zur Wohnungssuche war. Aber leider lief es nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte, und ich bin erfolglos wieder nach Hause geflogen. Die Zeit drängte, denn es stand schon fest, wann ich ohne Job und Wohnung dastehen werde. Natürlich kamen dann auch Zweifel, ob das alles richtig war. Wo soll das alles hinführen? Oh man, mein Kopf ist zwischendurch regelrecht explodiert! Ich habe mich dann immer wieder versucht damit zu beruhige: “Hey, du hast schon mal deinen Job einfach hingeschmissen, ohne etwas Neues zu haben und dann ging es doch auch wieder schnell!” Schließlich bin ich ja davon überzeugt, dass Mut zum Risiko im Leben immer belohnt wird. Nur wann – das hätte ich gerne gewusst!

Fragen über Fragen – Antwort: Be Smart!Nur leider kam es dieses Mal komplett anders. Ich hatte mir aber auch keinen Plan gemacht, was ich machen würde, wenn ich keinen neuen Job finde. Ich bin ja immer davon ausgegangen, dass irgendetwas klappt. Anstatt mich genauer mit den Fragen zu befassen “Wo will ich eigentlich hin?”, “Was möchte ich eigentlich genau beruflich machen?”, etc. saß ich oft genug verzweifelt auf dem Sofa. Natürlich mit Schokolade! Aber ein Allheilmittel ist das leider auch nicht! Und so wurden aus den letzten Sommerrollen richtiger Winterspeck, der dann im Frühling zu neuen Rollen erwachte und nochmals ein Revival in diesem Sommer feierte! :) Da kann ich nur “Juhuu” schreien! :( Natürlich hätte ich Sport ohne Ende machen können, mich richtig mit den wichtigen Fragen in der Tiefe beschäftigen können – gar keine Frage! Aber du kennst das sicherlich auch, wenn man einmal in so ein Loch reingefallen ist, sich von der Welt verlassen fühlst, dann sitzt man da erstmal drin, anstatt zum Sportkurs zu gehen. Oh ja, davon kann ich ein Lied singen. Bestimmt auch mehrere! Ob das für ein Album reichen würde? Oh oh, und wieder eine Idee!

Und dann immer die Frage, wie soll es weitergehen. Und die dazugehörigen Geldsorgen! Wie nervig! Dann kam noch dazu, dass ständig Sachen im Haushalt kaputt gingen – irgendwas war immer! Anstatt dem Ganzen mit einem Lächeln zu begegnen (schließlich wird es auch irgendwann mal besser), nein, mir war eher zum heulen. Die ein oder andere Freundin in Zürich hat sooft ihr Ohr für mich hingehalten, damit ich meinen “Weltschmerz” loswerden konnte, denn das mit dem neuen Freundeskreis hier in Hamburg glich leider nicht meiner Wunschvorstellung. Wie auch, wenn ich gar nicht weiß, wo mir der Kopf steht! Ja, ich weiß, das Leben kann so einfach sein – aber warum, wenn es auch kompliziert geht?!?!

Mein Glücksbringer - in Szene gesetzt!

Aber irgendwie wohl doch viel unterwegs, bin nicht stehen geblieben und habe immer wieder etwas gemacht. Ich war eben “umtriebig”, wie eine Freundin mich immer nennt. Ich war mal hier, mal dort – immer auf der Suche nach neuen Dingen zu entdecken, neues zu lernen und neue Leute kennenzulernen. Vor allem bin ich so zu meinem Glücksbringer gekommen – im letzten Sommer – an einem Abend in der Schanze, der anders verlaufen ist als gedacht. Gehört einfach in die Kategorie “Sollte so sein”.

Wenn ich so darüber nachdenke, waren es 12 Monate mit vielen Aufs und Abs, die es in sich hatten. Da kann es kann ganz schön heftig werden, wenn man die vergangenen 12 Monate Revue passieren lässt!

 

Ob ich es aus heutiger Sicht anders gemacht hätte? Gute Frage. Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht, denn wenn mich etwas packt und ich es mir in den Kopf gesetzt habe, will ich es unbedingt in die Tat umsetzen. :) Und das soll auch so bleiben. Die verschiedenen Lebenslektionen, die ich in den letzten 12 Monaten gratis und in großer Ladung erhalten habe, sollten wohl so sein. Aber was bringt das ganze Fragen – ändern kann man es eh nicht mehr! Das ist eben das Leben!

Und jetzt?

Nun bin ich immer noch nicht an dem Punkt, wo ich gerne sein möchte, aber ich bin jetzt an dem Punkt, an dem ich es endlich anpacke! Und noch etwas: Ich lebe in der Stadt, in der ich jetzt sein möchte – Hamburg, my love –, immer wieder treten neue, wundervolle Menschen in mein Leben, der innerliche Kampf ist weniger geworden (bringt auch überhaupt nichts) und irgendwie scheint das Ganze hier jetzt am “erblühen” sozusagen zu sein. Endlich! Ist das nicht schön? Und dann auch noch zum Sommer! Wer weiß, wo ich Ende des Sommers stehe.

Ganz einfach: Be positive :)Durch diese Frage habe ich mich an ein Buch erinnert, in dem es darum ging, seinem jüngeren Ich zu begegnen und die Hauptperson hat versucht, ihr gute Ratschläge zu geben. Natürlich mit dem Ziel, dass sich ihr jetzigen Leben dadurch verbessert. Aber eins weiß ich: Heute würde ich meinem jüngeren Ich sagen, dass es die freie Zeit besser nutzen soll – für sich selbst –, vertraue dem Leben, das Leben genießen soll, auf das Bauchgefühl hören soll und vor allem an sich glauben soll!

Für mich geht es jetzt weiter mit einer neuen Challenge. In einem dem Business Brilliance Summercamp von Kaja Otto stellen ich mich allem, was mich davon abhält, dort zu sein, wo ich sein will, und so zu sein, wie ich es will!

Es liegen spannende 7 Wochen vor mir! In meinem Buch könnte ich jetzt ganz neugierig zum Ende vorblättern und vielleicht schon mal die letzten Zeilen lesen. Aber hier nicht! Meins bekommt gerade neue Kapitel und ich kann nicht ansatzweise erahnen, was mich erwartet. Ich weiß nur eins: Es wird GUT!

Und, wo warst DU letztes Jahr um diese Zeit?

Tanja - Personality meets Style

(Bilder: pixabay)

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