Archive von Kategorie ‘Fashion’

[Gastbeitrag] Der Hut, der Wein und ein Unterhemd

Mein Omi sagt immer, ich soll mir was auf den Kopf ziehen. Sie legt aber auch immer ihre kleine, ein bisschen raue Hand auf genau die Stelle am Hosenbund, die gerne mal rausblitzt, wenn man sich bewegt und sagt dann: “Du hast kein Unterhemd an. Erkälte dich nicht, meine Kleine!” Das werde ich eines Tages sehr vermissen.

Hingegen: Der Forderung, mir was auf den Kopf zu ziehen, komme ich hin und wieder gern nach, denn man sagt, ich hätte ein Hutgesicht. Und so besaß ich bis vor kurzem drei Baskenmützen, sieben Wollmützen und einen Stroh-Fedora für den Sommer. Es gibt jedoch ein Problem: Mein zusätzliches Brillengesicht. Meine geliebte, jedoch etwas überdimensionierte Brille lässt die ganz tollen Beanie-Mützen bei mir völlig bescheuert aussehen, weil die Brillenbügel verhindern, dass die Mütze an den Schläfen anliegen kann. Wie es so ist – während des Sommers vergaß ich meinen Sommerhut, in den letzten Wochen war es immer noch warm genug – kein Grund, sich was auf den Kopf zu ziehen. Bis zu diesem einen, denkwürdigen Tag…

Der besagte Tag

Es war der Tag des letzten Fischmarktes der Saison, einem Markt, auf dem es alles gibt und ein paar Backfischstände. Reisbällchen, Salami, Käse und Blumen, italienische Klamotten, Kaschmircapes, Säfte, Crepe und Flammkuchen. Und vor allem: Livemusik und Wein, Schampus, Bier und Sekt. Ihr kennt das – solche Tage sind für Spontankäufe wie gemacht. Spontankäufe, die aus einem Überschwang an Sonnenlaune entstehen und die, sind die Wolken wieder da, ein bisschen lächerlich aussehen. Könnten.

Nun denn, meine beste Freundin und ich gingen auf den Fischmarkt, es war Sonntagmittag. Ja, wir bestellten nach einer ersten Runde über den Markt und einem Garnelenbrötchen den ersten Wein. Wir lernten nette ältere Herrschaften kennen, besuchten unseren Lieblings-Klamottenstand, ich liebäugelte mit einer wundervollen Clutch, die ich aus Respekt vor den anderen 5 Clutches, die ich bereits besitze, dann einer anderen Frau überließ (Ich Depp, Clutches kann man doch nie genug haben!). Wir tranken darauf einen weiteren Wein. Schlenderten zu Sólange weiter, einer total niedlichen Französin, die Cremant parat hatte. Her damit, die Sonne scheint, das haben wir uns verdient! Ich aß ein italienisches Reisbällchen mit Safran und Ragoutfüllung. Danach einen sehr kleinen Flammkuchen. Der Mann am Weinstand freute sich, uns wieder zu sehen und winkte schon von weitem. Wir saßen an unserem Lieblings-Klamottenstand nebenan und gaben der Tochter des Besitzerin einen aus. Es gab Rabatt vom Weinmann. Die Tochter schenkte uns beiden einen Schal. Wir bedankten uns mit Wein.

Ein kleine Hut-Diva

Als die Sonne sehr tief stand und die Händler begannen, ihre Stände abzubauen, beschlossen wir auch, die Heimreise anzutreten. Meine Brille saß vielleicht ein bisschen schief. Da sah ich ihn – einen anthrazitfarbenen Filzhut mit breiter schwingender Krempe und einem schwarzen Lederbändchen mit silberner Schnalle. Er erinnerte mich an ein blaues Modell, welches meiner Mama gehörte und das sie als Sängerin auf der Bühne getragen hatte. Aus Spaß stülpte ihn die Besitzerin mir auf den Kopf… alle guckten mich schweigend an, bis sie sehr zufrieden lächelnd sagte: “Das ist mal ein Hut – guck dir das an!” und reichte mir den Handspiegel. Aus dem Spiegel guckte eine angetrunkene Diva zurück.

Die beste Freundin und ich wankten nach Haus, es war mittlerweile dunkel und ich fühlte mich ein bisschen beschädigt. Am Montagmorgen wachte ich auf. Auf meinem Weg ins Badezimmer bemerkte ich – ohne Brille – einen dunklen Gegenstand auf meinem Sofa, blieb stehen und starrte. Da lag ein Hut. Ich musste ihn gekauft haben und erinnerte mich wieder. Ich hatte den Hut gekauft. Einen Hut, der mir ein bisschen mehr Mut abverlangen würde als eine Baskenmütze. Während ich mir die Zähne putzte, überlegte ich, was ich nun anziehen würde zu diesem Hut – er brauchte definitiv einen Rahmen. Und entschied mich für mein schwarzes Cape. Den Rest auch gleich schwarz. Die hohen Ankleboots. Und eben: Den Hut. Ich wusste: Wenn ich ihn heute nicht aufsetzte, würde ich es nie tun. Er würde mir langsam immer peinlicher werden und schließlich den Tod jedes Fehlkaufes sterben.

Und so ging ich Montags als verkaterte Diva aus dem Haus. Ich hatte das Gefühl, die Leute würden mich ein bisschen starren, aber konnte es nicht sehen – dieser Hut war ein gutes Versteck! Immer wenn ich ihn abnahm, war es ein Gefühl, als würde ich mich komplett ausziehen – ich wollte ihn am liebsten aufbehalten. Er war das fehlende Puzzleteil meines Outfits! Dieses einen speziellen Outfits, das nur wenig Spielraum zu haben schien, aber so auch perfekt war. Ich sah mich schon im Winter, mit den anthrazitfarbenen Lederhandschuhen dazu und setzte ihn zwei Tage später gleich nochmal auf, trug aber den falschen Mantel und fühlte mich völlig fehlangezogen. So fein sind die Unterschiede zwischen lächerlich und Statement.

Heute morgen sah in ihn auf der Kommode im Schlafzimmer liegen, er wartet leise auf seinen nächsten Einsatz. Ich freue mich schon jetzt darauf,  ihn mir auf den Kopf zu ziehen und die Stimme meiner Omi zu hören, die sagt: “Och, was trägst du denn für einen tollen Hut, schön! Lass mich den auch mal aufsetzen!” Um dann mit ihr vor dem Spiegel zu stehen und die kleine Omi-Diva zu sehen. Wie uns ein Kleidungsstück in einer Sekunde verändern und glänzen lassen kann und uns den Hauch einer Ahnung davon gibt, wer wir noch sein könnten. Und mal ganz ehrlich: Dafür eignen sich Hüte nun mal echt besser als schnöde Unterhemden. Oder Omi?

Bis bald und liebe Grüße aus Köln,
Beatrix

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Sommer-Gewinnspiel mit AMARA AJAI

Der Sommer ist da! Zumindestens stand das heute Morgen in meinem Kalender. Bestimmt wird es auch noch ein richtiger Sommer – besser besagt, die Hoffnung stirbt zuletzt! Aber es gibt soviel tolle Dinge, mit dem man den Sommer einfach schöner machen kann, egal wie das Wetter ist. Und eines davon habe ich – für dich!

Ein glänzender Sommer

Die Karmakette von AMARA AJAI

Ich habe ja schon länger mit dem Gedanken gespielt, mir eine ganz bestimmte Kette von der Hamburger Schmuckdesignerin AMARA AJAI zu zulegen. Wie oft habe ich damit schon geliebäugelt. Aber ab jetzt wird sie mir Glück bringen, da kann nichts mehr schiefgehen: It’s karma, bitch!

Somit werde ich diesen Sommer einfach glänzen! :)

Aber nun zu dir! Esther von AMARA AJAI war so lieb und hat mir bei meinem letzten Besuch an ihrem Stand etwas ganz Besonderes mitgegeben, damit ich dir einen glänzenden Sommer beschere. Mit diesem schönen Schmückstück wirst du der Star des Sommer!

Gewinnspiel

Aber nun lange genung auf die Folter gespannt: Diese zauberhafte Kette könnte bei dir gehören! Zarte Pastelltöne vergoldet erfasst – so schön!

Du möchtest dieses bezaubernde Schmückstück für einen ganz besoneren Sommer gewinnen? Dann schreib mir hier in den Kommentar bis zum 24.06.2015, warum diese Kette zu dir (oder auch zu jemanden anderen) gehört! Und wer weiß, vielleicht gehört schon bald dir!

Falls du lieber per E-Mail am Gewinnspiel teilnehmen möchte, schreibt mir einfach: tanja@personalitymeetsstyle

Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Mehr zu AMARA AJAI

Aber wer genau steckt hinter AMARA AJAI? Eine kreative Frau, die weiß, was sie will und mit ihrer positiven Energie einfach jeden für sich gewinnt. Um es mal kurz zu fassen! :) Am besten ist es sowieso, wenn ihr mal bei Esther an ihrem Stand auf den verschiedenen Märkten vorbeischaut. Wann und so sie zu finden ist, findet ihr auf ihrer Website: AMARA AJAI

Immer wieder gibt es Neues zu entdecken und bei der Qual der Wahl kann man sich gar nicht entscheiden! Hier sind schon mal ein paar Eindrücke von meinem letzten Besuch bei ihr.

Ich wünsche jedem von euch viel Glück und bis sehr gespannt, was ich zu lesen bekomme! :)

Tanja - Personality meets Style

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Hello Sunshine – Der Stoff meines Sommers

Hello Sunshine: Meine LieblingspostkarteJaaa, der Sommer ist da und das heißt für mich: Flip Flops, luftgetrocknetes Haar, mein Gesicht in die Sonne halten und ganz viel positive Energie tanken! Ach, herrlich! Natürlich gehört auch der Sommer in meinen Schrank und die Farbe Gelb. Wie könnte es anders sein. :) Da ich ja lieber bei dem Wetter meine Zeit draußen als drinnen verbringe, wollte ich etwas nähen, was schnell geht. Also, ran an meinen Burda-Hefte und nach Inspiration gesucht – und gefunden! Eine lockere Sommerhose, die jeden Besuche im Park, am Strand oder auch das Fahrradfahren mitmacht.

In meiner Vorstellung weiß ich imme ganz genau, wie etwas aussehen soll, aber dazu lässt sich ja nicht immer der passende Stoff finden. Aber manchmal habe ich auch gleich Glück: Ein wunderschöner Sommerstoff für meine neue “Kreation”! Auch wennn sich noch andere Farben dort reinmischen, ich habe mich gleich darin “verguckt” – eben der Stoff meines Sommers. :)

Hello Sunshine: Der Stoff meines Sommers
Dieses Wochenende war nun endlich Premiere und ich konnte die Hose passend zum Sommerwetter tragen. Ich war natürlich ganz stolz darauf und habe auch jedes Detail eingefangen. Aber seht selbst!

HelloSunshine_Hose_Gelb_Ergebnis

Wenn schon mal die Kamera parat ist, kann man ja auch gleich noch etwas Blödsinn davor machen. Das tut immer gut! :)

Aber ich kann auch lieb sein! Schließlich ist doch Sommer, die Sonne strahlt, da will ich natürlich mit ihr um die Sonne zu strahlen.

Me, Myself and I: Ich kann auch nett :)Ich freue mich darauf, meine neue Hose jetzt öfters zu tragen, in den Sommer in vollen Zügen zu genießen und bald wieder bei der Milchbar auf Norderney den Sonnenuntergang mit einem Sundowner zu genießen. Und dafür ist die Hose gleich auch noch ein perfekter Begleiter. :)

Let the sunshine in!

Tanja - Personality meets Style

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Anna ist goldig!

goldig LogoUnd zwar nicht nur sie – sondern vor allem ihr Laden! Aber sowas von! Er wird seinem Namen wirklich gerecht: “goldig” lässt einfach jedes Frauenherz höher schlagen. Deshalb darf ich euch diesen Shopping-Tipp nicht vorenthalten. :)

Angefangen hat die goldige Geschichte in Köln. Dort gab es das erste “goldig”, das es heute auch noch gibt – im Friesenwall 29. Aber warum nach Köln fahren, wenn es “goldig” auch in Hamburg gibt. Und das sogar zweimal! Des Öfteren bin ich an diesem schönen Laden in Großen Rainstraße in Ottensen vorbeigelaufen, habe immer wieder in das schöne Schaufenster geschaut und nun war ich letztens endlich auch mal drinnen. Was soll ich sagen? Das Shoppingherz geht auf und ich wußte gar nicht, welche Ecke ich zuerst genauer unter die Lupe nehmen sollte. :) Na gut, man könnte auch sagen, dass man bei “goldig” auch etwas dem Shoppingwahnsinn verfällt, denn die Auswahl, die Anna zu bieten hat, ist einfach zu schön. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei! Falls ihr auf der Suche nach bestimmten Marken seid, könnt ihr diese bei Anna shoppen:



 

Ein Outfit hat es sogar schon ins Fernsehen geschafft: Ein Abendkleid für Stefanie Heinzmann! Noch ein Grund mehr, bei “goldig” vorbeizuschauen. Ihr werdet dort etwas für jede Gelegenheit finden. Ganz sicher!

Als ich im Laden war, war es draußen grau und kalt. Da haben mich die Farben im Shop gleich an Frühling erinnert und die Stimmung angehoben. Na gut, die kleine Nascherei neben der Kasse könnte auch etwas dazu beigetragen haben. Aber nun will ich euch auch nicht länger auf die Folter spannen, wie der Laden überhaupt aussieht und nehme auch auf eine kleine goldige Shoppingtour mit.

Also: Shoppt euch goldig

Natürlich konnte ich bei sovielen goldigen Sachen nicht widerstehen. Deshalb wanderte natürlich auch etwas in meine Einkaufstasche: Nämlich diese goldigen Socken! :)

Somit werde ich jetzt mal goldig durch die Gegend laufen und wahrscheinlich das ein oder andere Mal wieder bei “goldig” vorbeischauen. ;) Ihr vielleicht auch?

Tanja - Personality meets Style


"goldig" zum Tragen

 

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Let’s roll it, baby!

Vintage Hair WorkshopEs ist zwar schon eine gefühlte Ewigkeit her, dass ich bei dem Vintage Hair Workshop war, aber natürlich will ich euch den nicht vorenthalten.

Wer schon einmal die Victory Rolls zu Hause vor dem Spiegel ausprobiert hat, wird wissen wovon ich rede. Dieses Hairstyling ist zum wahnsinnig werden – so dass nachher nur noch die Haarnadel wütend hingeschmissen werden und in aller letzter Sekunde die Haare doch hochgebunden werden. Deshalb war ich so froh, das in einfachen Schritten zu lernen, so dass ich zum nächsten Burlesqueabend dann auch die perfekte Frisur habe.

Victory Rolls sind auf jeden Fall einfacher als gedacht! Damit ihr und ich diese Frisur zu Hause nachstylen können, habe ich alles Bild für Bild festgehalten. Dafür stand mit Janine – Frau Lux – gerne zur Verfügung.

Sei ein Blumen, Bandeaus, Hüte – mit all diesen Accesoires lässt sich euer Hairstyling noch veschönern. Aber eine Frisur alleine macht ja noch nicht das Outfit. Da gibt es natürlich allerhand, um euren 50’s Look perfekt zu machen. Somit konnten wir dann noch durch die Kleider, Accesoires und Taschen stöbern, um uns noch mehr Inspiration für den Sprung in eine andere Zeit zu holen. Nebenbei lief auch noch stilecht Musik vom Plattenteller. Eben absolut gelungener Vintage Hair Workshop!

Auch ich bin mit einer stilechten Frisur nach Hause gegangen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder?

Ein ganz wichtiger Tipp von der Stylistin noch: Bitte keine Kämme zum Toupieren verwenden. Unbedingt dafür eine kleine Wildschweinborsten-Bürste besorgen. Dann bleiben auch die Haare länger schön!

Vintage Hair Workshop: Rockabilly Taschen

Ein paar Inspirationen davon habe ich natürlich eingefangen, damit auch euer Vintage-Herz höher schlägt!

Vintage Hair Workshop: Blechdosen und -schilder


Vintage Hair Workshop: Blumen

 

Vintage Hair Workshop: Ring it, Baby!

Vintage Hair Workshop: 50's Haarschmuck

Dann ran an eure Haarnadeln, Haarspray rausgeholt und schon kann es losgehen. Keine Sorge, auch ich habe etwas gebraucht, bis ich es wieder zu hinbekommen habe. Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg beim Nachstylen. Let’s roll it, baby!

Tanja - Personality meets Style

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