100 Dinge oder vom Glück des Ausmistens

Wenn man das so liest – 100 Dinge – klingt das erstmal viel, oder? Tja, aber wenn es um die eigenen Sachen geht, bekommt man sie schnell zusammen. Und zwar schneller, als du denkst. Einfach so bin ich jetzt nicht auf den Titel von diesem Blogpost gekommen! Dieses Mal hat mich ein Buch dazu gebracht. Beim Schlendern in der Buchhandlung (ja, ich kaufe auch mal offline Bücher, so wie früher ;) ) fiel mir der Titel “Das kleine große Glück” auf und nach dem Lesen der Zusammenfassung war klar, dass ich gleich mit diesem Buch in der Hand zur Kasse gehen werden. Was mich zu diesem Kauf brachte? Es war die Frage: “Wenn du 100 Dinge behalten könntest, was wären diese?”

Das kleine große Glück - 100 Dinge

So viele Dinge

Als ich mir diese Frage stellte, musste ich erstmal kräftig nachdenken. Und dann wird es richtig schwierig. Ich habe darauf auch noch keine finale Antwort. Aber die blieb mir das Buch auch bis zum Schluß schuldig – denn schließlich gibt es wichtigere “Dinge” als Dinge.

Nun aber von Anfang an! Gina steht vor den Scherben ihrer Ehe und ein Neuanfang steht ihr ins Haus. Haus ist das richtige Stichwort, denn aus diesem zieht sie aus und nimmt sich eine Wohnung für sich. Ihre alten Sachen sind alle schon wunderbar verpackt und der Umzug verläuft ohne Probleme. Na ja, vielleicht nicht so ganz. Da eine Wohnung kein Haus ist, ist das mit dem Platz so eine Sache und auf einmal sieht Gina nur noch volle Kartons um sich, die ihr aber ihre schöne neue Wohnung versperren. Und was macht man, um sich Platz zu schaffen? Ausmisten ist das Schlagwort! Und so fasst Gina den Plan, nur noch 100 Dinge zu behalten und den Rest wegzugeben.

Ein toller Plan – fehlt nur noch die Umsetzung. Ein Karton nach dem anderen bringt auch eine kleine Reise in die Vergangenheit und zeigt, wie dieses Ding zu Gina kam. Sie lässt uns teilhaben, wie ihre Geschichte entstanden ist, was sie erlebt hat und erinnert uns auch oft an kleine Momente, die wir alle schon mal erlebt haben. Und da das Leben nun mal nicht einfach so unserem Plan sondern seinem eigenen folgt, schafft Gina sich zwar Freiraum in ihrer Wohnung, aber in ihrem Leben bekommen andere “Dinge” auf einmal einen Platz. Ist es nicht auch viel schöner, unvergesslichen Momenten dafür einen Raum zu schenken?

Ausmisten tut gut

Das Buch ist auf jeden Fall etwas für die kleine Romantikerin in mir und lässt mein Herz hüpfen. Es ist schneller weggelesen als gedacht. Aber selbst danach hat mich der Gedanke ans Ausmisten und Aufräumen nicht losgelassen. Bei jeden Umzug von mir ist dabei immer einiges zusammengekommen. Aber wenn es mich zwischendurch packt, passiert es auch mal eben so, dass ich dann auf Hochtouren durch die Wohnung laufe, weil ich mich verändert habe und nun von Dingen trennen möchte. Es tut so gut, einfach mal wieder mehr Platz zu schaffen. Danach fühle ich mich gleich nochmal viel wohler in meiner Wohnung, so erleichtert! Aber keine Sorge, ich schmeiße nicht einfach so alles weg. Die Sachen kommen bei denen an, die mit weniger als ich auskommen müssen. Einfach mal Gutes tun!

Marie Kondo - Magic CleaningAber richtig mal aufräumen und sich nur noch mit Dingen umgeben, die einen glücklich machen, scheint gerade ein großes Thema zu sein. Nicht umsonst wird gerade ein anderes Buch wie verrückt verkauft. Die Rede ist von Magic Cleaning* von Marie Kondo! Ich habe aber nicht einfach so davon erfahren, sondern meine beste Freundin hat sogar ihr Haus danach auf den Kopf gestellt. Und zwar richtig! Als ich die Vorher-Nachher-Bilder gesehen habe, war ich sprachlos – was für ein Unterschied! Davon angesteckt, habe ich ich mich ein paar Tage später in meiner Wohnung mal das Bücherregal genauer unter die Lupe genommen. Einige Bücher sind inzwischen schon in anderen Händen. :) Aber weil mich doch der Ehrgeiz und die Neugier gepackt haben, habe ich mir das Buch auch bestellt. Nun liegt es vor mir und wartet nur darauf, dass es zum Einsatz kommt.

Wie gut, dass der Herbst nun so gut wie da ist. Einfach die perfekte Jahreszeit für so eine Aktion!

In meinem Umkreis wird bereits schon kräftig ausgemistet. Und damit meine ich nicht nur den Kleiderschrank. Warum sollte man sich auch mit “Dingen” umgeben, die einen nur Zeit und Energie rauben. Sie sind es einfach nicht wer! Manchmal dauert es, bis man das erkennt – aber besser spät als nie. Ich bin jetzt schon so gespannt, was alles zusammenkommen wird, was ich dabei alles an Dingen entdecken und wie ich mich danach fühlen werde.

Und, wann hast du dich das letzte Mal mit den Dingen beschäftigt, die dich umgeben?

Tanja - Personality meets Style

 

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